Wie Neustadt zu seinem Stadtrecht kam


Vor 175 Jahren:
Der Vormärz und die badische Revolution 1848/49 im Hochschwarzwald
„ …das Wohl des Vaterlandes lag mir aber mehr am Herzen, als mein künftiger Beruf“, so beschreibt der Neustädter Hermann Mors sein Handeln für eine deutsche  Republik in den Jahren 1848 und 1849.
So wie ihm ging es nicht wenigen, die sich Friedrich Heckers Freischarenzug ebenfalls am 16. April 1848 in Lenzkirch anschlossen. Zwar endete „der Traum von einer deutschen Republik“, wie es in einem Jahrmarktslied damals hieß, bereits am 20. April im Gefecht von Kandern, aber nur vorläufig. Nur ein Jahr später wurde in Baden, erstmals in einem deutschen Land die Republik ausgerufen und der Großherzog verjagt. Mit dabei wieder Hermann Mors. Und sein Handeln zeigte Wirkung so zum Beispiel beim Neustädter Volksvereins- und Turnvereinsmitgründer Bezirksarzt Schilling, dem Adler-Post –Wirt Ganter und war gleichzeitig auch Lebensschicksal wie bei Hermann Mors oder dem Bewohner der „Sternenhütte“ an der Landstraße Richtung Eisenbach.
Aber auch der Alltag der Menschen im Hochschwarzwald und der angrenzenden Baar vor dem März 1848, der überhaupt erst das Nachdenken über die Staatsform der Republik förderte wird zu betrachten sein.
Anmeldeschluss: 15.10.22.


1 Abend, 20.10.2022
Donnerstag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Detlef Herbner
101.016TN
Volkshochschule, Sebastian-Kneipp-Anlage 2, 79822 Titisee-Neustadt, VHS-Seminarraum 2, 1. OG
Vortrag: 7,00 €

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Do 22.09.22
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